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Mit PKW in Schaufenster – Statiker beauftragt – Fahrer alkoholisiert, aber unverletzt

01.01.2018 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Glück im Unglück hatte in der Silvesternacht ein 28-jähriger Mann aus Rumänien, der mit seinem Mercedes auf der Wolfsberger Straße unterwegs war. Wie Thomas Block von der Polizei in Lüdinghausen berichtet, sei der Fahrer laut Zeugenaussagen gegen 2:10 Uhr mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen Schaufenster und Stützpfeiler des dortigen Geschäftes. Letztendlich kam das Fahrzeug in einer Hecke vor einem Baum zum Stillstand.

Thomas Block geht augenscheinlich von einem erheblichen Gebäudeschaden aus, auch das Fahrzeug sei total beschädigt worden. Der Fahrer blieb unverletzt. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer unter Einfluss alkoholischer Getränke stand, daher wurde eine Blutprobe angeordnet. Durch die Wucht des Aufpralls am Gebäude wurde auch ein Stützpfeiler des Gebäudes weggerissen. Ein Statiker muss jetzt prüfen, ob es eventuell einsturzgefährdet ist.

Hier die offizielle Pressemitteilung der Polizei:

Coesfeld (ots). Am 01.01.2018, 02.00 Uhr, befuhr ein 29 Jahre alter Mann aus Rumänien mit seinem Pkw die Wolfsberger Straße in Lüdinghausen. Dabei kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte Höhe Haus Nr. 35 zunächst in eine Hecke und dann in die Schaufensterfront eines Bekleidungsgeschäftes, wodurch auch die Fassade des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen wurde. Da der Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobe angeordnet, der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 23.000 Euro. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss wurde eingeleitet.

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Essen auf Herd sorgte für Feuerwehreinsatz an der Letter Straße

18.12.2017 – Coesfeld (eigener Bericht). Gegen 23.30 Uhr wurde die Feuerwehr Coesfeld zu einem Mehrfamilienhaus an der Letter Straße  gerufen. Aus einer Wohnung im Obergeschoss im rückwärtigen Bereich des Mehrfamilienhauses quoll dichter Rauch. Da man zunächst noch davon ausging, dass sich Menschen in der Wohnung befinden, rückten zahlreiche Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen an. Die Bewohner waren allerdings nicht vor Ort. Auf dem Herd vergessenes Essen sorgte für die starke Rauchentwicklung. Menschen seien nicht verletzt worden, berichtet Einsatzleiter Christoph Bäumer.

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Gasflasche brannte – Bewohner nicht vor Ort – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

17.12.2017 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Gegen 16:30 Uhr wurden die beiden Löschzüge der Feuerwehr Lüdinghausen zu einem Brand in der Wagenfeldstraße alarmiert. Ein Zeuge hatte Flammen im hinteren Bereich des Hauses entdeckt und die Feuerwehr über den Brand informiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte eine Gasflasche an einem Grill auf einem Treppenabsatz in unmittelbarer Hausnähe. Die Flammen griffen auf die Holzvertäfelung des Daches über. Schlimmeres konnte jedoch verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Die Bewohner des Hauses hielten sich zum Zeitpunkt nicht im Haus auf. Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe konnten vor Ort noch nicht gemacht werden. Die Polizei ermittelt.

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Schuppen brannte im Hinterhof – 9 Personen vor Ort von Notarzt gesichtet

03.12.2017 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Gegen 23 Uhr wurden die beiden Löschzüge der Feuerwehr Lüdinghausen zu einem Brand an der Münsterstraße alarmiert. Während man zunächst von Menschen in Gefahr ausging, konnte bei Eintreffen der ersten Kräfte schnell Entwarnung gegeben werden. Es brannte ein Schuppen im Hinterhof eines angrenzenden Mehrfamilienhauses. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten bereits eigenständig das Haus verlassen.

Insgesamt neun Personen wurden durch den eingesetzten Notarzt vor Ort gesichtet. Verletzt wurde niemand. Wie Michael Hofmann (Leiter Rettungsdienst) berichtete, waren insgesamt fünf Rettungswagen, ein Notarzt, eine leitende Notärztin und der organisatorische Leiter Rettungsdienst zusätzlich zur Feuerwehr zur Einsatzstelle geschickt worden. Wie es zum Brand kam, steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt.

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 04.12.2017 • RSS-Feed abonnieren


Feuerwehr und THW übten Dekontamination – „Anspannung und Professionalität, die ich mir so auch gewünscht habe.“

30.09.2017 – Kreis Coesfeld/Nottuln-Darup (eigener Bericht). Weit sind die Martinshörner im sonst eher ruhigen Darup zu hören. Zahlreiche Feuerwehr- und THW-Einsatzfahrzeuge wurden am Samstagmorgen zur Unterführung an der alten B 525 gerufen. Die Lage: Ein Gefahrguttransporter touchierte einen PKW. Der PKW fällt daraufhin die Brücke herunter. Im Fahrzeug befinden sich vier Personen, die eingeklemmt und schwer verletzt werden. Doch damit nicht genug. Zeitgleich befindet sich eine Schülergruppe nahe der Unterführung. Gefahrgut fällt von der B 525 ebenfalls herunter in Richtung Unterführung. Einige Schüler werden verletzt.

Was sich hier nach „Horrorszenario“ anhört, war glücklicherweise nur eine Übung. Im Amtsdeutsch: „Dekon V50-Übung nach Landeskonzept“, so Kreisbrandmeister Christoph Nolte. Mit rund 100 Einsatzkräften übten Kräfte der Feuerwehr Nottuln, des ABC-Zuges des Kreises Coesfeld (unterstützt von Einheiten aus dem Kreis Coesfeld) und des THW den Ernstfall. Im Mittelpunkt stand dabei die Reinigung der verletzten Personen, die sogenannte Dekontamination (Mit Dekontamination wird die Entfernung einer oder mehrerer gefährlicher Substanzen von einer Oberfläche und, sofern eingedrungen, auch aus den darunter liegenden Schichten bezeichnet. Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz u. Katastrophenhilfe).

Die Einsatzkräfte fuhren zunächst mit Blaulicht und Martinshorn den Sammelpunkt in Nottuln im Gewerbegebiet Beisenbusch an. Gemeinsam ging es anschließend weiter zur Einsatzstelle in Darup, wo bereits realitätsnah „verletzt geschminkte“ Darsteller einer Gruppe des DLRG Dülmen, die sich auf realistische Unfall-/Notfalldarstellung spezialisiert hat, die anrückenden Kräfte laut um „Hilfe“ schreiend in Empfang nahm. Die „V-Dekon-Komponente“ zur Reinigung kann nicht von einer Feuerwehr alleine gestemmt  werden. Sie besteht aus mehreren Fahrzeugen und mindestens 65 Einsatzkräften. „Es gibt insgesamt elf Gemeinden, die eine Feuerwehr unterhalten“, so Christoph Nolte. In der Regel werden acht Personen und ein Fahrzeug aus diesen Feuerwehren zusammengeführt, die dann die Kräfte des ABC-Zuges unterstützen.

Wie umfangreich dies ist, wird deutlich, wenn man weiß, dass vom Aufbau an der Einsatzstelle bis hin zur ersten Reinigung gut 45 Minuten benötigt werden. Sichtungs- und Reinigungszelte müssen aufgebaut werden. Die Wasserversorgung muss stehen, die Zelte und das Wasser müssen aufgeheizt werden.  Die Einsatzkräfte ziehen Spezialanzüge an. Und das sind nur einige der umfangreichen Vorbereitungsmaßnahmen. Wer bei Waschen und Duschen an die heimische warme Dusche denkt, wird enttäuscht. Gerade höchstens 34 Grad hat das Wasser der Duschen im Dekontaminationsbereich. Hintergrund: Bei wärmeren Wasser öffnen sich die Hautporen, so dass weitere Schadstoffe in den Körper eindringen könnten.

Der Kreis Coesfeld kann bereits auf reale Einsatzlagen der „V-Dekon-Komponente“ zurückblicken. So berichtet Christoph Nolte von Einsätzen, in denen Asbest freigesetzt wurde. Während der Löscheinsatz bereits nach recht kurzer Zeit beendet werden konnte, zog sich die Dekontamination über einen Tag. Grundsätzlich werde diese Einheit auch überörtlich zu Einsätzen alarmiert. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir landesweit einer der wenigen Einheiten sind, die das bewerkstelligen können, also 50 Personen innerhalb von einer Stunde zu dekontaminieren. Das ist schon eine stolze Leistung. Noltes Fazit zur Übung: „Anspannung und Professionalität, die ich mir so auch gewünscht habe.“

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© by Andre Braune.de • veröffentlicht am 30.09.2017 • RSS-Feed abonnieren


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