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Wohnung brennt in Mehrfamilienhaus – Haus unbewohnbar – Nachbarn helfen mit Decken und Getränken

28.11.2016 – Lüdinghausen (eigener Bericht). Gegen 19:30 Uhr wurden die Kräfte der Feuerwehr Lüdinghausen zu einem ausgedehnten Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Azaleenstraße gerufen. „Bei Eintreffen war eine starke Rauchentwicklung erkennbar“, so Günter Weide, Leiter der Feuerwehr Lüdinghausen. Kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte zündete das Feuer durch und Flammen schlugen aus den Fenstern. Die Feuerwehr musste zunächst noch eine Person suchen, konnte dann aber zügig mit der Brandbekämpfung beginnen. Insgesamt waren 54 Kräfte vor Ort. Zwei Bewohner wurden mit Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus verbracht, drei weitere Personen wurden vor Ort behandelt. 14 weitere Bewohner wurden an der Einsatzstelle betreut. Da das Haus unbewohnbar ist, wurden diese zunächst mit Taxi-Bussen ins nahegelegene DRK-Heim gebracht. Mit Hilfe der Stadt Lüdinghausen wurden dann anderweitige Unterbringungsmöglichkeiten für diese Bewohner gesucht. Die Brandursache steht noch nicht fest. Brandermittler waren bereits am Abend vor Ort. Die Schadenshöhe ist ebenfalls noch nicht bekannt.

Dass Nachbarschaftshilfe funktioniert, zeigten Michael und Katja Tembaak, die direkt gegenüber des Mehrfamilienhauses wohnen. Sie halfen den auf der Straße wartenden Bewohnern des Mehrfamilienhauses spontan mit Jacken, Decken, Schuhen und warmen Getränken aus. „In der Not hält man halt zusammen“, erklärt Michael Tembaak. „Das ist für mich ganz selbstverständlich. Es kann mir ja genauso gut passieren.“

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Geldautomat gesprengt – Täter flüchten mit Motorroller

29.10.2016 – Coesfeld (ots/eigener Bericht). Gegen 04.15 Uhr haben bislang unbekannte Täter in der Coesfelder Innenstadt den Geldautomaten einer SB-Bank gesprengt. Die beiden dunkel gekleideten und maskierten Täter, einer mit schmaler, der andere mit breiter Statur, sind mit einem schwarzen Motorroller in Richtung Markt geflüchtet. Die Spurensicherung dauert noch an; Angaben zum möglichen Diebesgut und Umfang eventueller Gebäudeschäden können derzeit noch nicht gemacht werden. Auch ein angrenzendes Bekleidungsgeschäft wurde beschädigt.

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Bombendrohung im Regionalexpress – Zug in Dülmen gestoppt – Anwohner evakuiert

08.10.2016 – Dülmen (ots/eigener Bericht). Um 02:28 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einer möglichen Bombendrohung im Regionalzug von Münster nach Essen. Ein Reisender hatte geäußert, dass sich im Zug eine Bombe befinden würde. Daraufhin wurde der Zug im Bahnhof Dülmen angehalten. Im Zug befanden sich zu diesem Zeitpunkt etwa 50 bis 70 Personen. Der Tatverdächtige konnte von Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Coesfeld festgenommen werden.

Der Zug wurde evakuiert und anschließend von Sprengstoffexperten und einem Sprengstoffspürhund durchsucht. Dabei konnte jedoch kein Sprengsatz gefunden werden, so dass der Zug für die Weiterfahrt freigegeben wurde. Während der Durchsuchung des Zuges mussten die umliegenden Häuser an der Eisenbahnstraße vorübergehend geräumt werden. 185 Bewohner wurden in der Turnhalle der Hermann-Leeser-Schule mit Unterstützung von DRK, Feuerwehr und Ordnungsamt der Stadt Dülmen betreut. Da sich in Dülmen die Bahnstrecken Münster – Essen und Dortmund – Enschede kreuzen, mussten beide Strecken bis in die Morgenstunden gesperrt werden.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 32-jährigen Mann afrikanischer Herkunft. Auf Anregung der Staatsanwaltschaft Münster wurde durch das Ordnungsamt der Stadt Dülmen die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik geprüft und angeordnet.

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Notarzteinsatzfahrzeug gerät auf Weg zum Patienten in Brand – Notarzt fährt mit RTW weiter

07.08.2016 – Selm (eigener Bericht). Während einer Einsatzfahrt geriet das Lünener Notarzteinsatzfahrzeug im Kreuzungsbereich der Sandforter Weg/Römerstraße in Brand. Dichter Qualm drang  aus dem Motorraum. Die Fahrt konnte mit dem Wagen nicht fortgesetzt werden. Der Notarzt stieg daher in den ebenfalls alarmierten Rettungswagen um und fuhr weiter zum Patienten. Währenddessen löschte der Löschzug 1 mit 15 Kräften das brennende Fahrzeug ab und versuchte die medizinischen Geräte rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Aktuell geht man von einem technischen Defekt aus.

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Lagerhalle einer Recyclingfirma brennt – Feuerwehr mit 4 Löschzügen vor Ort

26.07.2016 – Coesfeld (eigener Bericht). Gegen 4.20 Uhr geriet in der Nacht in einer Lagerhalle einer Recyclingfirma ein größerer Haufen Plastik und Kunststoff in Brand. Hierbei handelt es sich um Abfälle, die üblicherweise in der gelben Tonne landen (DSD/Duales System Deutschland. Laut Kreisbrandmeister Christoph Nolte brannten rund 150 bis 200 Kubikmeter dieses Materials, wodurch sich sehr hohe Temperaturen entwickelt haben. „Es handelt sich um ein Feuer mit erheblicher Zerstörungsrate“, so Nolte.

Die automatische Brandmeldeanlage hatte rechtzeitig Alarm gegeben. Gleichwohl waren aufgrund der Hitzeentwicklung die großen elektrisch betriebenen Tore der Halle nicht mehr zu öffnen, so dass sie mit Hilfe eines Radladers eingerissen werden mussten. Die Feuerwehr Coesfeld rückte mit vier Löschzügen und rund 80 Einsatzkräften an. Zur Messung der Schadstoffe in der Luft wurde auch der ABC-Zug des Kreises Coesfeld alarmiert. „Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht allerdings nicht. Das können wir gesichert sagen“, so Kreisbrandmeister Christoph Nolte.

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